AUS DEM STADTRAT
Besuch des Asylbewerberheims am Starnberger Weg

- Besuch des Asylbewerberheims am Starnberger Weg
8 Mitglieder der Germeringer SPD-Fraktion besuchten das Asylbewerberheim am Starnberger Weg. Unter der Führung von Beatrix von Bothmer von der Caritas besichtigten sie die Gemeinschaftsräume, warfen einen Blick auf den neu errichteten, durch Spenden finanzierten, Freisitz und waren kurze Zeit Gast im von der Caritas ermöglichten Deutschkurs, der schon mal das erste Eingliederungshindernis "deutsche Sprache" zu überwinden hilft.
Ehrenamtliche Helfer des Arbeitskreises Asyl standen über eine Stunde Rede und Antwort auf die vielfältigen Fragen und benannten auch die immer wiederkehrenden Probleme. Für Centa Keßler, Referentin für Städtepartnerschaften und Ausländerangelegenheiten, sind die Frauen und Männer des Arbeitskreises Asyl und Frau von Bothmer die Brückenbauer für die Asylbewerber in ihr neues Leben.
Besuch in der Jugendbegegnungsstätte (JBS) Cordobar

- Erwin Zißelsberger (Leiter der Cordobar), Waltraud Schmidt-Sibeth, Judith Braun, Helmut Ankenbrand, Feri Erschadi-Zimmermann, Centa Keßler, Heinz Wichert, Tinka Rausch, Eike Höppner und Günter Sedlmeier
Auf dem Programm der SPD-Besuchsreihe stand vor kurzem die Jugendbegegnungsstätte Cordobar am Bahnhofsplatz 16.
Mit ihren Musikübungsräumen bietet die Cordobar vielen Jugendlichen die Möglichkeit, ihre musikalischen Ambitionen auszuleben. Die musikalische Bandbreite reicht von Rock über Hip Hop bis hin zu Blues , Soul und Jazz. Jeden Freitag gibt es ein Konzert. Aktuell haben Jugendliche aus der Cordobar die Musik für das musikalische Theater "G-Town vs. P-Home" komponiert, ein Theaterstück, das Germeringer und Puchheimer Schüler einstudiert und an der Kerschensteinerschule und im Puc vor kurzem aufgeführt haben.
Die SPD-Fraktion erfuhr vom Leiter der JBS, Herrn Erwin Zißelsberger, dass zur Erlebnispädagogik Aktionen wie Flusswanderung, Bachbettbegehung oder Mountainbike-Fahrtechniktraining gehören und war sich einig, dass das in die offene Jugendarbeit investierte Geld gut angelegt ist.
Während die Mädchen sich eher für Massage oder Fitnesskurse anmelden, die von der Sozialpädagogin Christine Schechner-Valier geleitet werden, lernen die 9 bis 14jährigen Kinder das Kochen, wobei die gemeinsame Mahlzeit von allen genossen wird.
Bei Problemen finden die Jugendlichen durch die Anwesenheit der Betreuer immer einen ihnen zugewandten und kompetenten Ansprechpartner/Ansprechpartnerin, so dass in manch schwieriger Situation rechtzeitig geholfen werden kann, erläuterte Zißelsberger.
Seit Jahren treffen sich am Montag-Vormittag im Haus die Senioren am Computerpoint, um den richtigen Umgang mit dem Internet zu lernen bzw. Erfahrungen auszutauschen.
Im Namen der Fraktion bedankte sich Eike Höppner für den Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Jugendbetreuung.
Besuch im Haus "Maria Magdalena"

- Judith Braun, Eike Höppner, Robert Baumgartner, Tinka Rausch, Centa Keßler, Heimleiter Roland Schneider, Heinz Wichert und Günter Sedlmeier. Nicht auf dem Bild: Waltraud Schmidt-Sibeth
Die Germeringer SPD-Fraktion stattete dem Seniorenpflegeheim Vitalis, Haus "Maria Magdalena" an der Augsburger Straße 2 einen Besuch ab und ließ sich von Heimleiter Roland Schneider das Haus zeigen und die Konzeption erläutern. Herr Schneider führte aus, dass das Seniorenheim bestrebt sei, das Pflegemodell nach Monika Krohwinkel zu erfüllen. Die primär pflegerische Zielsetzung des Modells sei unter anderem das Erhalten, Fördern bzw. Wiedererlangen von Unabhängigkeit und Wohlbefinden der pflegebedürftigen Menschen.
Die SPD-Fraktion besucht den CBF und das Café Zenja

- Besuch im Café Zenja
Bei einem Besuch des neu eingerichteten Büros des CBF (Club Behinderter und ihrer Freunde) im Mehrgenerationenhaus Zenja haben sich die Mitglieder der Stadtratsfraktion der Germeringer SPD beim Vorsitzenden des Behindertenbeirats Hans Jörg Huber und seinem Stellvertreter Hermann Sickinger über deren Arbeit informiert. Dabei sparten die Politiker nicht mit Lob: "Ich kann mir vorstellen, dass man hier sehr gut arbeiten kann," sagte der Fraktionssprecher Robert Baumgartner. Er sprach vom "sehr positiven Klima", das zwischen den Mitgliedern des Stadtrates und dem Behindertenbeirat herrsche und lobte Initiativen wie zum Beispiel "Raus aus dem Haus". Dank dieses Programms können Menschen mit Behinderung regelmäßig gemeinsam Reisen unternehmen. Hermann Sickinger schwärmte von Besuchen in Rom, Ungarn und dem Sauerland und betonte, dass diese Fahrten bei den potentiellen Teilnehmern auf sehr viel Anklang stoßen.
Im Anschluss an dieses Gespräch besuchten die Sozialdemokraten das neu eingerichtete "Café Zenja", das vom Sozialdienst betrieben wird und in dem nicht nur Benutzer der Einrichtungen des Mehrgenerationenhauses, sondern alle Germeringer Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind und mit preiswerten und gleichzeitig qualitätsvollen Produkten verwöhnt werden. Die Geschäftsführerin des Sozialdienstes, Sonja Thiele, stellte den Stadträtinnen und Stadträten die Einrichtung, die insbesondere der Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt dienen soll, vor. Diese zeigten sich beeindruckt. Der Vorsitzende der Germeringer SPD, Florian Fink: "Man fühlt sich hier vom ersten Moment an wohl und ich bin mir sicher, dass dieses Café bald kein Geheimtipp mehr sein wird." Tatsächlich ist die erste Bilanz sehr positiv. Sonja Thiele freut sich darüber, dass die Einrichtung von Anfang an gut besucht wird.
Sie nutzte das Gespräch auch, um den Gästen zu erläutern, dass das Thema Demenz für den Sozialdienst in den nächsten Monaten und Jahren ein immer wichtigerer Schwerpunkt werden wird. "Angesichts der demographischen Entwicklung wird der Anteil Betroffener aller Wahrscheinlichkeit nach kontinuierlich steigen." Hier muss der Sozialdienst den betroffenen Familien unter die Arme greifen. Ein Baustein hierbei ist die Tagesbetreuung für Menschen mit Demenzerkrankungen in Privathaushalten, kurz TiPi. Dabei werden demente Menschen als Gäste in kleinen Gruppen an bis zu drei Tagen in der Woche sechs Stunden pro Tag von den Gastgebern und einem Helfer betreut. Ziel ist es, diesen Menschen in einer außerhäuslichen, aber familiären Atmosphäre Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln und den Angehörigen andererseits stundenweise Entlastung zu ermöglichen.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Robert Baumgartner, der selbst beruflich bei einer Krankenversicherung tätig ist, zeigte sich sehr angetan: "Auch in meiner Arbeit spielt das Thema Demenz eine große Rolle. TiPi leistet hier einen wichtigen Beitrag, den an Demenz erkrankten Bürgerinnen und Bürgern Halt zu geben und aktiv zu bleiben". Baumgartner weiter:"Der Germeringer Sozialdienst beweist wieder einmal, dass unsere Stadt in sozialer Hinsicht nicht nur breit, sondern auch qualitativ gut aufgestellt ist und als Vorbild für so gut wie alle Kommunen in unserem Land herhalten kann."
Besichtigung der Mittagsbetreuung in der AWO

- Eike Höppner, Centa Keßler, Saskia Schon, Mathilde Bollin, Florian Fink, Waltrud Schmidt-Sibeth und Judith Braun
Die Stadtratsfraktion der Germeringer SPD hat die Mittagsbetreuung der AWO in der Kleinfeldstraße besichtigt und erfreut festgestellt, dass sich Betreuerinnen ebenso wie die Kinder dort dort sehr wohl führen. Dies ist angesichts dessen, dass sich die Räumlichkeiten bis auf weiteres in einem provisorisch aufgebauten Wohncontainer befinden, durchaus bemerkenswert. "Abgesehen von der zu kleinen Spülmaschine und einer fehlenden Lärmdämmung in einem unserer beiden Gruppenräume passt alles." sagte Mathilde Bolin, die die Stadtratsmitglieder durch die Einrichtung führte. Diese zeigten sich angetan von der Einrichtung und lobten die dort Beschäftigten dafür, dass sie den Ort trotz der widrigen Umstände kindgerecht ausgestalten konnten: "Wenn man die spielenden Kinder beobachtet, merkt man, dass sie sich hier wohlfühlen," sagte die Kindergarten- und Hortreferentin Eike Höppner, die großes Verständnis für die Forderungen der Betreuerinnen zeigte: "Die vorhandene Spülmaschine ist für über 50 Kinder eindeutig zu klein und eine Lärmdämmung an der Decke im Gruppenraum 2 ist angesichts dessen, dass der durch den Hall bedingte Lärm Kinder und Erwachsene auf die Dauer sehr stresst, unverzichtbar."
Die Geschäftsführerin der AWO, Saskia Schon, beschrieb den immer stärker werdenden Andrang auf die Kinderbetreuungseinrichtungen in Germering und betonte, dass man bei der Mittagsbetreuung in der Kleinfeldstraße an der Kapazitätsgrenze angekommen sei. Für Florian Fink, Vorsitzender der Germeringer SPD, eine erfreuliche Nachricht: "Die Kinderbetreuung kostet der Stadt viel Geld, aber sie ist nicht nur notwendig, um Müttern und Vätern gleichermaßen die Berufstätigkeit zu ermöglichen, sondern auch pädagogisch sehr wertvoll. Wenn Kinder aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und mit unterschiedlicher Herkunft gemeinsam spielen und lernen, dann ist nicht nur sehr viel für die Integration getan, sondern es besteht auch die Möglichkeit jungen Menschen, die durch ihren sozialen Hintergrund benachteiligt sind, bessere Chancen zu geben."



